Morgenseiten

Morgenseiten werden jeden Morgen von Hand geschrieben. Es handelt sich bei dieser Methode nach Julia Cameron in der Regel um ein freies, automatisches Schreiben. Eine Art „Stream of Consciousness“ – Bewusstseinsstrom. Bei dieser Übung darf das „kreative Ich“ aus seinem Versteck kommen. In der Regel sollen mindestens drei DIN A4 Seiten, täglich direkt nach dem Aufstehen von Hand geschrieben werden. Sie überlisten den inneren Zensor bzw. die innere Perfektionistin. Nach Cameron gibt es gar keinen falschen Weg, diese Morgenseiten zu schreiben. Kreativität bekommt freie Hand.

2013 vielleicht doch mal Ziele setzen

Teller, Zettel, Ideen, Musik 2013
Ziele setzen für 2013 – aber wie und welche?

Das neue Jahr ist schon 9 Tage alt – wir befinden uns in der ersten wirklichen Arbeitswoche – und ja, ich setze mir Ziele für 2013.  Ich habe festgestellt, dass ich nach einer Phase des ‚mal sehen, was wird‘ nun wieder mehr Planung und Selbstmanagement benötige. In meinem vorigen Beitrag über eine Art Jahresbilanz habe ich ja schon angedeutet, dass ich manchmal das Gefühl habe, die Zeit verrinnt. Und das, was ich beruflich und privat mache, wenn ich schreibe oder denke, ist eben nicht immer etwas Vorzeigbares, etwas, das man anfassen kann.

Nein, gute Vorsätze reichen dieses Jahr nicht, ich brauche echte, umsetzbare Ziele.

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Die Wunschfee – oder vom richtigen Wünschen

Kennen Sie Ihre Wünsche genau? Was würden Sie sich denn von der Wunschfee wünschen, wenn Sie genau einen Wunsch frei hätten? Was, wenn Sie nicht nur 10 Sekunden nachdenken dürften, sondern mehrere Minuten?

Neulich erhielt ich eine Einladung zu einer Veranstaltung mit einer Wunschfee. Es war zu Gast der Swami Soundso, der einen Heilsegen geben würde. Es sei schon zu Spontanheilungen gekommen. Es juckte mich, das auszuprobieren. Es war ja auch kostenlos, allenfalls eine Spende wurde erhoben. Und wer weiß, vielleicht konnte dieser Mensch wirklich Wunder vollbringen? In gewisser Weise ist ihm das gelungen…

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10-Meditation

Feuersteine am Strand aufgelesen und aufgestapeltEine Freundin erklärte mir einmal eine einfache Meditationsübung. Dazu sitzen Sie ruhig da und zählen innerlich langsam mit jeder Ein- oder Ausatmung von 1 bis 10, dann fangen Sie wieder von vorn an.

Einatmen,
1/Ausatmen,

Einatmen,
2/Ausatmen,

Einatmen,
3/Ausatmen…

Für mich funktioniert es am besten, wenn ich bei der Ausatmung mitzähle. Ich merke, wie ich dabei richtig loslasse, wie alle Anspannung von mir abfällt. Das ist jetzt meine persönliche Zehn-Meditation geworden, weil es mir hilft, den Kopf frei zu bekommen und einen Moment der Bewusstheit zu erleben.

Natürlich schweifen die Gedanken immer mal wieder ab. Das Zählen kommt einem sinnfrei vor und langweilig. Das ist auch in Ordnung…

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Stehen als Übung: Qigong-Stand

Ich beschreibe hier das Stehen im Qigong. Wenn Sie die Übung machen möchten, bitte ich Sie, zuerst die Beschreibung ganz durchzulesen. Sie entscheiden selbst und auf eigene Verantwortung, inwieweit Sie die Beschreibungen umsetzen. Dies gilt insbesondere für Leser, die noch keine Qigong- oder Yoga-Vorkenntnisse haben. Ich kann Ihnen die Verantwortung nicht abnehmen – vielmehr ist mein Ziel, Sie zur Selbstwahrnehmung zu animieren.

Qigong-Stehen-Zeichenversuche
Bild-zu-Qigong-Stehen

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