Ausflugstipp: Der „Lebenspfad Alsenborn“ in der Pfalz

Alsenzquelle - Start des Rundwanderwegs "Lebenspfad Alsenborn"
Das Wasser ist der Ursprung - an der Alsenzquelle geht's los.

Der Themen-Rundwanderweg „Lebenspfad Alsenborn“ entstand in einem Ökumenischen Projekt der Gemeinde Enkenbach-Alsenborn. Mein persönliches Fazit nach einer dreistündigen Wanderung: schön gestaltet, lädt ein zum Sinnieren, Reflektieren und Philosophieren, gut geeignet für Gruppen und für Workshops zum Thema Lebenswege, Biografie und Schicksal.

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Do what you love, love what you do

Love what you do - kleines BildTu, was Du liebst. Und liebe, was Du tust. Dieser Satz kam mir neulich in den Sinn, als ich drauf und dran war, ein Bild „tot“ zu malen.

Gut, es mag eine Binsenweisheit sein. Aber es sind oft die einfachen Prinzipien, die im Alltag vergessen werden. Dass uns die Dinge leichter von der Hand gehen, die wir lieben, ist logisch. Und wie funktioniert der Umkehrschluss? Kann ich einfach alles lieben, was ich sowieso tu und auch tun muss?

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In die Mitte mit einem Gebet

Ich habe heute einen dieser Kettenbriefe erhalten – diesmal ging es um ein Gebet der Heiligen Teresa, das beim Wünschen helfen soll. Ich bin keine Freundin von Kettenbriefen – finde dieses Gebet aber sehr schön und teile und verbreite es heute einfach auf diese Weise:

Möge heute überall Frieden sein.
Mögest Du Gott vertrauen, dass Du genau dort bist, wo Du vorgesehen bist zu sein.
Mögest Du Dir der unendlichen Möglichkeiten gewahr sein, die durch den Glauben geboren werden.
Mögest Du jener Geschenke bedenken, die Du erhalten hast
und die Liebe weiterleiten, die Dir gegeben wurde.

Mögest Du in Zufriedenheit wissen, dass Du ein Kind Gottes bist.

Es sind einfache Weisheiten, einfache Gewissheiten, die – wie ich finde – einfach entspannend wirken. Ganz unabhängig davon, ob du an einen Gott glaubst oder nicht. Schön fand ich hierzu den Beitrag zu diesem Gebet bei Volker Hepp. Interessant zur Vertiefung ist auch die Webseite Zeitzubeten.org.

Beten ist für mich ähnlich wie Meditation – der Unterschied ist allerdings, dass ich in der Meditation versuche, still zu werden und nichts zu erwarten, einfach das annehmen, was ist. Also keine Wünsche mit der Meditation verbinden, sondern einfach die Stille praktizieren und den Atem beobachten. Im Beten ist für mich ein Dialog enthalten und oft auch ein Ziel. Vielleicht muss man erst ruhig und still werden, um in den Dialog mit sich selbst treten zu können. Auf jeden Fall kann beides zur Mitte führen. Wünsche euch, dass es gelingt.

10-Meditation

Feuersteine am Strand aufgelesen und aufgestapeltEine Freundin erklärte mir einmal eine einfache Meditationsübung. Dazu sitzen Sie ruhig da und zählen innerlich langsam mit jeder Ein- oder Ausatmung von 1 bis 10, dann fangen Sie wieder von vorn an.

Einatmen,
1/Ausatmen,

Einatmen,
2/Ausatmen,

Einatmen,
3/Ausatmen…

Für mich funktioniert es am besten, wenn ich bei der Ausatmung mitzähle. Ich merke, wie ich dabei richtig loslasse, wie alle Anspannung von mir abfällt. Das ist jetzt meine persönliche Zehn-Meditation geworden, weil es mir hilft, den Kopf frei zu bekommen und einen Moment der Bewusstheit zu erleben.

Natürlich schweifen die Gedanken immer mal wieder ab. Das Zählen kommt einem sinnfrei vor und langweilig. Das ist auch in Ordnung…

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So integrieren Sie Ihre Übungen in den Alltag

Sie wissen wahrscheinlich, dass Rauchen ungesund ist. Sie wissen auch, dass zuviel Sahnetorte und Süßigkeiten den Taillenumfang beeinflussen und dass Ihnen regelmäßige Bewegung gut täte.  Sie wissen ziemlich genau, was ihnen gut und weniger gut tut. Was hindert Sie daran, es dann auch zu tun oder zu lassen?

Okay, Sie wissen eigentlich schon, was Ihnen gut tut, aber…

Innerer Schweinehund mal beiseite – wie integrieren Sie Ihr Wissen in den Alltag? Die Lösung ist, es muss zu einer neuen Routine werden. Sie haben viele Jahre gebraucht, um ein bestimmtes Verhaltensmuster zu entwickeln. Sie werden die entsprechende Energie benötigen, um eine neue Routine dauerhaft einzuführen. Damit es Ihnen weniger Anstrengungen abverlangt, fangen Sie mit kleinen, wohldosierten Häppchen an.

Ich bleibe mal bei der Bewegung. Eine wöchentliche Kursstunde in Yoga oder Qigong, bei einem Lauftreff oder einem Tanzkurs ist ja ein guter Start. Ein neues, gesundes Muster entwickeln Sie aber erst durch tägliches Tun. Finden Sie heraus, wer und was Sie darin unterstützt!

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Stehen als Übung: Qigong-Stand

Ich beschreibe hier das Stehen im Qigong. Wenn Sie die Übung machen möchten, bitte ich Sie, zuerst die Beschreibung ganz durchzulesen. Sie entscheiden selbst und auf eigene Verantwortung, inwieweit Sie die Beschreibungen umsetzen. Dies gilt insbesondere für Leser, die noch keine Qigong- oder Yoga-Vorkenntnisse haben. Ich kann Ihnen die Verantwortung nicht abnehmen – vielmehr ist mein Ziel, Sie zur Selbstwahrnehmung zu animieren.

Qigong-Stehen-Zeichenversuche
Bild-zu-Qigong-Stehen

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Einfach sein

Manchmal jagt ein Gedanke den nächsten. Ich bin Spezialistin dafür, immer wieder neu über das Was-Wäre-Wenn nachzugrübFeuersteine am Strand aufgelesen und aufgestapelteln. Dann fällt mein Blick auf einen Stapel Papier, der dringend sortiert werden müsste, und ich muss an all die Dinge denken, die sonst noch zu tun sind – im Haus, bei der Arbeit, mit den Behörden, mit dem Auto. Hier fehlt ein Knopf am Bettbezug, die Kaffeemaschine müsste entkalkt werden.

Es ist frappierend, was sich alles an Szenarien und nur in Sekundenschnelle allein im Kopf abspielen kann. Nichts ist damit tatsächlich getan oder gelöst. Die Wirkung ist aber deutlich: Ich fühle mich unwohl, schuldig, angetrieben zur Eile. Als hätte ich kein Recht darauf, auch nur eine Minute nichts zu tun.

Dabei halte ich das Nichtstun für ein elementares Grundbedürfnis für Körper, Geist und Seele.

Das Gedankenkarussell verhindert (wie die Fliehkraft), dass ich in meiner Mitte bin. Es zieht mich raus aus dem Inneren. Ich brauche deshalb als Gegenpol einen festen Bezugspunkt in mir selbst. Wenn ich meine Mitte gut spüre, dann kann mich nichts so schnell aus der Bahn werfen.

Methoden der Stressbewältigung arbeiten mit diesen Mitteln: Atemübungen, Körperbewusstsein kultivieren, Konzentration auf das innere Erleben, Verwurzelung und gute Erdung. Da ist die absolute Ruhe, wie sie in der Meditation kultiviert wird. Die Gedanken auf Ein- und Ausatmung fokussieren, nicht werten, Emotionen loslassen, einfach sein.

So wie man den Körper durch beständiges Üben kultivieren kann, so kann man auch die Gedankenwelt kultivieren. Zum Beispiel mit dieser schönen Qigong-Übung: das innere Lächeln. Ich denke dabei an etwas, das mich zum Lächeln bringt. Ich spüre das Lächeln in den Mundwinkeln entstehen, lasse es über das ganze Gesicht ausbreiten und leite es dann in meine inneren Organe bis ich meine, ganz mit diesem Lächeln ausgefüllt zu sein. Dann versiegele ich dieses Körpergefühl, indem ich meine beiden Hände auf den Nabel lege.

Inneres Lächeln
Das innere Lächeln

Eine solche Übung regelmäßig angewendet, sorgt dafür, dass ich immer wieder lächelnd in meinen Körper hineinschaue. Und das hat so viele entspannende Wirkungen, dass ich sogar glaube, es kann auf Dauer das Gemüt positiv beeinflussen.

Und der Stapel Bügelwäsche? Die Arbeit, die heute noch getan werden muss?

Nun, ich kann die Arbeit nicht weglächeln. Aber ich kann immer hinterfragen, was wirklich JETZT SOFORT zu tun ist. UND ich kann beeinflussen, wie ich mich mit der Aufgabe fühle. Ich kann mir die Arbeit erleichtern, indem ich sie tue, ohne das Gedankenkarussell anzuwerfen.